IT-FAQ
Die Fragen, die Administratoren erfahrungsgemäß zuerst stellen – ehrlich beantwortet.
„Telefoniert die Software nach Hause?“
Nein. Es gibt keine Cloud-Anbindung, keine Telemetrie und keine Lizenzprüfung. Die einzigen ausgehenden Verbindungen entstehen, wenn Redakteure selbst Web-Adressen eintragen (Prüfung und Anzeige dieser Adressen).
„Braucht der Betrieb Administratorrechte?“
Nein. Erhöhte Rechte sind nur einmalig für die Firewall-Regel und die Autostart-Aufgabe nötig. Der laufende Betrieb kommt ohne erhöhte Rechte aus.
„Der Virenscanner / SmartScreen warnt bei der .exe.“
Die Datei ist eine selbst erstellte, nicht signierte Anwendung (gepackte Node.js-Laufzeit). Solche Dateien werden von SmartScreen und AV-Lösungen häufig pauschal gemeldet – das ist kein Befund, sondern eine Einstufung als „unbekannt“. Empfehlung: Datei-Hash prüfen und die Datei bzw. den Programmordner über den internen Freigabeprozess whitelisten.
„Was passiert, wenn der Server ausfällt?“
Die Displays zeigen ihren zuletzt geladenen Inhalt weiter (lokaler Cache im Display-Browser) und verbinden sich automatisch neu, sobald der Server wieder erreichbar ist. Kein schwarzer Bildschirm, kein manueller Eingriff.
„Wie hoch ist die Last auf dem Server?“
Sehr gering: statische Auslieferung von Medien im LAN, im Leerlauf unter 100 MB RAM. Kurzzeitige Last entsteht nur bei PowerPoint-Konvertierungen und beim täglichen Backup. Ein normaler Büro-PC reicht aus.
„Ist die Anwendung lizenzpflichtig?“
Nein, Eigenentwicklung – keine Lizenzkosten, keine Begrenzung der Bildschirm-Anzahl, kein Wartungsvertrag mit Dritten erforderlich.
„Wie wird die Software vollständig entfernt?“
Autostart-Aufgabe löschen, Firewall-Regel entfernen, Programmordner löschen – fertig. Es bleiben keine Registry-Einträge oder Systemänderungen zurück. Die genauen Kommandos stehen in der Installationsanleitung (Tabelle „Rückbau“).
„Können mehrere Personen Inhalte pflegen?“
Die Verwaltung ist auf ein kleines Redaktionsteam ausgelegt, das sich ein Admin-Konto teilt oder nacheinander arbeitet. Feingranulare Benutzerrollen sind bewusst nicht Teil des schlanken Konzepts – bei Bedarf ist die Anwendung erweiterbar.
„HTTPS im LAN?“
Standard ist HTTP im internen Netz. Wenn Verschlüsselung gefordert ist, lässt sich ein Reverse-Proxy mit Firmenzertifikat vorschalten – Details unter Sicherheit.